Mittwoch, 30. März 2011

Highway Nr. One

Wir kommen schon um 9 Uhr los, weil wir um 7 aufgestanden sind. Ein Wildtier, wir wissen immer noch nicht was es ist, es sieht aus wie in großes Reh mit Segelohren will mit uns frühstücken, kriegt aber nichts.


Wir schlagen uns durch bis zur Küste, fahren durch eine grün begraste Hügellandschaft. Am Highway Nr. 1 Richtung Norden die Warnung, dass er in 37 Meilen gesperrt ist. Wir gucken trotzdem, wie weit wir kommen. Am Ragged Point soll Ende sein, es geht noch ein bisschen weiter die Steilküste entlang, dann kehren wir um und beim Ragged Point auf einen Kaffee ein.


Weiter südlich gibt es eine See-Elefanten Kolonie. Von einem Aussichtspunkt mit Fußwegen oberhalb des Strandes können wir viele Jung-Seeelefanten beobachten, die sich immerzu Sand auf den Körper schaufeln, manchmal Richtung Meer robben und merkwürdige Geräusche von sich geben. Lustig sind auch die 2 „Hinterbeine“, die jeweils die Form einer kleinen Walfluke haben.



Weiter geht es Richtung Süden, eingekauft werden muss auch wieder, was ziemlich aufhält. Dazu muss bei Starbucks das Free Wifi genutzt werden, um den Reisebericht ins Netz zu stellen.

Gegen 6 Uhr erreichen wir den El Capitano State Beach, 20 Meilen nördlich von Santa Barbara. Direkt am Meer, aber auch direkt am Highway, trotzdem schön am Kieselstrand, da möchte man doch gerne einen Container voll Steine mit nach Hause nehmen.


Anschließend Sonnenuntergang und Salat bei Stirnlampenbeleuchtung.



Dienstag, 29. März 2011

Von Sunset Beach nach San Antonio Lake

Der Morgen weckt unser wieder mit Sonne und 9°. Das fallen einem beim Frühstück draußen schon fast die Finger ab. Dann sortieren und organisieren wir erst mal unser Auto und schreiben die ersten Tagebucheinträge. 



Um 10 Uhr geht es dann endlich los, erst mal runter zum Strand. 

Perfekt hinter Dünen gelegen, weisser Sand, Strandangler und viele Vögel am Wassersaum. 




Oben auf einem Hügel eine kleine Siedlung, Häuser mit perfektem Meerblick. Wenn nur in der Ferne sich nicht ein Atomkraftwerk aus dem Dunst erheben würde.


Das werden wir auf unserem Weg Richtung Süden auch noch ganz nah passieren. Die Straße heißt übrigens ganz lange noch St. Andreas Road!!

Ansonsten fahren wir durch Obstanbauland, Erdbeerfelder links und rechts. In Monterey suchen wir die Touri-Info auf und versorgen uns mit Kartenmaterial, die Karten im Roadatlas, den wir haben, sind doch reichlich klein in der Darstellung. Dann müssen wir natürlich doch noch wieder an den Strand gehen, Haufen mit riesigen Algen-Bestandteilen liegen am Strand, sehen aus wir angeschwemmte Schläuche.

 

Von der Pier aus beobachten wir große Seehunde, die sich im Hafenbecken tummeln, spielen oder sich sonnen, der ganze Hafen wird von ihrem Bellen erfüllt.


Weiter geht’s mal wieder zum shoppen, aber bei den fehlenden Ausrüstungsgegenständen werden wir nicht so richtig fündig. Kaffee getrunken werden muss auch noch, und so kommen wir heute nicht so richtig voran.

Es muss natürlich auch noch ein Stopp in Carmel eingelegt werden, auch ein super Strand und schöner Ort, soll auch der teuerste an der Küste Kaliforniens sein .



Dann fahren wir ein Stück den Highway 1 Richtung Süden, leider müssen wir umkehren, da der Highway leider an der schönsten Stelle gesperrt ist. Durch den tagelangen Regen ist ein Stück Straße abgerutscht. So müssen wir über den 101 im Inland ausweichen. Wir fahren aber zuerst durch das Carmel Valley. Das zieht sich, ist aber sehr schön. Bald gibt es nur noch vereinzelte Ranches, die Hausnummern sind 5-stellig. Der Highway 101 geht zwischen 2 Bergketten durch ein trockenes, flaches Tal. Hier wird Wein in akuraten Reihen angebaut, die Weinstöcke haben aber noch keine Blätter, deshalb sieht es etwas trostlos aus.

An dem St. Antonio Lake, einem Stausee mit Hausbooten, sind wir dann die einzigen auf dem Campingplatz an der Marina. Hier läuft das Wild frei herum. 

Nach dem Essen gibt es dann zum Abschluss ein kleines Lagerfeuer.

Montag, 28. März 2011

San Francisco, sonnig – endlich unterwegs

Wir haben gut geschlafen, zwar sind wir gegen 4 mal aufgewacht (und waren eigentlich ausgeschlafen), aber wir haben uns gezwungen die Augen noch mal zuzumachen. Gegen 7 werden wir dann von der Sonne geweckt. Strahlend blauer Himmel, so soll es sein. So soll es laut Wetterbericht auch die nächsten Tage bleiben. Im TV sehen wir auch, das es die Tage vorher wohl viel geregnet hat, sogar einen Sturm gab es, der Häuser am Hang weggespült hat.

Wir frühstücken in unserem Super 8 Motel, einfach aber ok. Aber alles auf Papp- und Plastikgeschirr und zum wegwerfen.

Mit der Bart-Bahn, einem U-Bahn ähnlichem Nahverkehrsmittel machen wir uns dann auf zu unserer Autovermietstation in San Francisco. Dort empfängt uns Claudia, eine deutschstämmige und deutschsprechende Venezolanerin. Sie geht mit uns die Formalitäten durch und erklärt uns unter Auto. 




Ein Chevy Van mit bunter Blumenbemalung, Magic Garden heißt das Motiv. Hübsch. Er röhrt auch ein bisschen so, wie man sich das bei amerikanischen Autos vorstellt.

Dann wir erstmal getankt und eingekauft, bei Whole Foods und Safeway. Das dauert, denn man muss sich orientieren und das Angebot begutachten. Die Preise sind etwas höher als bei uns, aber bei uns sind die Lebensmittel ja auch konkurrenzlos billig. Dafür ist der Sprit ja hier viel billiger.

An der Kasse wird dann alles von einem Helfer in Papiertüten eingepackt.

Dann geht es endlich los und nach einem kleinen Kampf mit dem Navi, finden wir auch den Weg auf den richtigen Highway. 


Der führt am Sankt Andreas entlang, nach einigen Meilen biegen wir ab in die Berge und machen dann eine kleine Wanderung, den St. Andreas Fault Trail. Der Graben oder die Verwerfung ist mit Holzpfählen markiert und im einem Faltblatt wird bei einigen Stationen auf Besonderheiten in der Landschaft hingewiesen, die durch das Erdbeben von 1906 entstanden sind. Z.B. ein Zaun der einen Meter verrückt wurde, oder eine Eiche, die umgefallen ist, und weil sie aber noch genügend verwurzelt war, wieder senkrecht weiter gewachsen ist.



Hier haben wir auch unsere ersten amerikanischen Tier und Pflanzenbegegnungen.





Dann geht die Fahrt weiter durch typische amerikanische Berg und Walddörfer. Alles so, wie man sich das vorstellt. Als wir an unserem Zielort, dem Sunset Beach State Park Campingplatz ankommen, ist die Zufahrt durch zwei Hubsteigerwagen versperrt. Äste eines Baumes hängen in der Stromleitung und müssen abgesägt werden. Wahrscheinlich ist das auch durch den Sturm der letzten Tage passiert. 



So erleben wir den Sunset vom Parkplatz aus und bis wir zu unserem Campingplatz kommen ist es bereits dunkel. So müssen wir unser Essen mit der Stirnlampe zubereiten und essen es dann im Auto, wozu haben wir da drinnen Tisch und Sitzbank. 

Bald fallen wir dann auch müde  ins Bett.

Sonntag, 27. März 2011

San Francisco - leichter Nieselregen

Mit einer Stunde Verspätung sind wir endlich gelandet in San Francisco. Der Flug war ganz ruhig, ohne Probleme und gefühlt auch nicht wirklich lang. Wir können es uns noch nicht richtig vorstellen, dass wir jetzt an der Westküste der USA sind. Die Einreiseformalitäten waren trotz Fingerscan aller 10 Finger und diversen Fragen zu unserem Aufenthalt überraschend kurz und einfach.

Dann hat uns der Hotel-Shuttle zu unserem Hotel in Flughafennähe gebracht.

Hier sind es schätzungsweise 15° bei leichtem Nieselregen und um 19 Uhr ist es noch nicht dunkel. Gleich werden wir uns mal aufmachen und uns etwas zu essen suchen. Die Jetlag-Müdigkeit kommt bestimmt bald. Morgen holen wir dann unser Auto ab.

Freitag, 18. März 2011

Reisefieber

Noch gut eine Woche, dann geht es los.
Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlosssen.
Bald können die Rucksäcke gepackt werden.

Langsam stellt sich Reisefieber ein...